Weltretter-Projektgruppe
Inhalte der Ausstellung
- Die Geschichte der Luftverschmutzung
- Darstellung der Lungenfunktion
- Gesundheitliche Komponenten der Luftverschmutzung und Maßnahmen gegen Luftverschmutzung
- Präsentation des aktuellen Luftverkehrs weltweit unter einer Zeltkuppel
- Pflanzaktion – Grünlilien
- Praktische Experimente
- Beobachtungsstation – Sauerstoffproduktion einer Wasserpflanze
- Kinosaal – digitale Einführung ins Thema
- Quizz und Rätselstation mit spannenden Fragen rund ums Klima
- Büchertisch
- Fotoausstellung mit Bibelzitaten zum Himmel
- Meditationsraum: „ Was denke ich über den Himmel? Wie stelle ich mir das Weiterleben nach dem Tod vor?
- Nahtoderfahrungen
- Unterscheidung „Herzhimmel – Augenhimmel“
- Das Reich Gottes – der Himmel ist mitten unter uns
- Biblische Gleichnisse Jesu zu Reich Gottes
- Segensschirm
Zum Weiterlesen
Beschreibung des Projekts:
Eine offene Projektgruppe lässt sich vom Wort Gottes (biblischer Schöpfungshymnus Gen1,1 – 2,4a) inspirieren. Die Schöpfungsgeschichte soll in 7 Tagen (7 Ausstellungen) neu und an der Lebensrealität der Menschen erzählt werden. Mit der interaktiven, stark visuell ausgerichteten, aber auch andere Sinne ansprechenden Ausstellung, wird in einer neuen (innovativen) Art Verkündigung umgesetzt.
Die Ausstellung des 1. Schöpfungstag bietet z. B. ein „Kino“ (Videosequenz um Licht und Schöpfung), ein Licht-Parcours, Bibeltexte zum Thema Licht, Visualisierung von Lichtverschmutzung, Energiespartipps, Stromproduktion und damit Lichterzeugen mit Hilfe eines Fahrrades, u.a..
Bei der Erstellung der kreativen Ausstellung durch die Projektbeteiligten, eine Gruppe von derzeit 6 - 8 Ehrenamtlichen und der Gemeindereferentin, werden die Schriftstellen durch intensive Beschäftigung mit dem Text neu zugänglich. Bei den Treffen ist dies immer auch zeitlich ein wesentlicher Teil. Das Verständnis der Lebensumwelt als Schöpfung und Geschenk Gottes soll nach außen getragen werden und damit für den achtsamen Umgang mit der Umwelt geworben werden. Zur Veranstaltung sollen Kindergärten und Schulklassen, sowie Bürgermeister und Ortsvorsteher eingeladen werden. Die Zusammenarbeit mit Naturschutzvereinigungen in der Planungsphase ist angestrebt, und auch in diesen Kreisen soll die Veranstaltung beworben werden.
Die „11 Grundsätze der Engagementförderung“ vom Erzbischöflichem Ordinariat Freiburg werden in diesem Projekt mit Leben gefüllt. Sendungsorientierte Transformation und pastorale Praxis:
- In der Projektgruppe ist ein Pioniergeist spürbar, es öffnen sich Räume mit vielen Möglichkeiten.
- In den sichergestellten Rahmenbedingungen bekommt das Projektteam spirituelle und geistige Nahrung.
- Es wird gewährleistet, dass alle im Team Verantwortung mitübernehmen und eine Partizipationskultur gelebt wird.
- Es geht darum, auf das zu hören, was die Menschen wollen und brauchen, die Projektgruppe sucht Ansprechpersonen und Kooperationspartner.
- Während den Ausstellungen bieten sich Räume Menschen offen zu begegnen und in einen wertvollen Austausch zu kommen.
- Es ist eine große Vielfalt gegeben der Altersspanne religiöser, sozialer und kultureller Prägung der Personen, die im Team mitarbeiten, und derer, die zu den Ausstellungen kommen.
- In der Umsetzung wird aus Fehlern gelernt, es wird gemeinsam besprochen, was als nächstes zu tun ist, was im Augenblick läuft, es wird das Gelaufene überprüft und festgehalten, was bereits erledigt wurde.
Ziele und Kriterien für die Zielerreichung:
Erhalt der Schöpfung und Verkündigung. Raus in die Öffentlichkeit. Aus dem Staunen kommen der Dank und der Wille zum Erhalt der Schöpfung, also Impulse, was man selber (noch mehr) tun kann, ohne mit einem „besserwisserischem Zeigefinger“ konfrontiert zu werden.
Durch Fr. Tutuianu, die derzeit den Multiplikatoren-Kurs „Klimafreundlich leben“ der fair-nah-logisch-Initiative absolviert, wird Fachwissen in die Gruppierung getragen.
Es sollen nicht nur "Kirchgänger", sondern auch Besucher aus dem sozialen Umfeld eingeladen werden - ähnlich wie bei Ostergärten.
Zur Ausstellung des 1. Schöpfungstages, die in der Zeit von 17.03. bis in 19.03.23 zu sehen war, sind in den ersten Tagen 300 Besucher, incl. 7 Schulklassen, da gewesen. Und es gab hohes Medieninteresse. Ein Pressebericht liegt bei.
Zeitlicher Rahmen und geplanter Verlauf:
Für jeden Schöpfungstag werden ca. 3 Monate Vorbereitungszeit veranschlagt. Dann soll dieser "Tag auf Wanderschaft" gehen, zunächst in den Räumlichkeiten der Seelsorgeeinheit, dann auch in den öffentlichen Raum. Das Gesamtprojekt ist also auf anderthalb bis 2 Jahre ausgelegt.
Wenn alle 7 Tage erarbeitet sind, wird es eine Gesamtausstellung geben, die auch in anderen Räumen gezeigt werden soll. Es gibt bereits eine Anfrage von einer Schule, so dass die Schöpfungsgeschichte im Zusammenhang mit Umweltschutz auch im Sozialraum visualisiert wird.
Überlegungen zur Wirksamkeit
Die kreative Ausstellung ist eine innovative Art, das Wort Gottes ganzheitlich, also mit vielen Sinnen wahrnehmbar zu erzählen. Gleichzeitig wird auch der allgegenwärtig geforderte und notwendige Umweltschutz rück gekoppelt an die Verantwortung von Christinnen und Christen zum Erhalt der Schöpfung. Dies soll für die Besucher:innen ganzheitlich erleb- und erfahren werden:
- mit Kraftworten aus der Heiligen Schrift in Berührung bringen
- in Staunen und Dank über die Schönheit unserer Erde versetzen
- zu einem nachhaltigen Lebensstil anregen
- konkrete alltagstaugliche Vorschläge zur Nachhaltigkeit darlegen
- erlebnispädagogisch, ganzheitlich und spielerisch auf die Besonderheiten der Mitwelt aufmerksam machen
- darüber aufklären, wie es um unsere „gemeinsames Haus“ steht, provozieren und zum Nachdenken anregen
Kooperationspartner:
Als innovativ wird gesehen, dass zur Konzeption gehört, je Schöpfungstag immer andere Kooperationspartner einzubinden. Am ersten Schöpfungstag waren das die Pfadfinder. Angedacht sind zudem NaBu, B.U.N.D., "friday for future" etc. die mit ihren Ideen und Gedanken Inspiration zum Thema bringen sollen und dürfen.


